32. Norddeutsche Anästhesie-Tage
13. - 14. Dezember 2019 • Hotel Grand Elysée Hamburg

Workshops Samstag, 14. Dezember 2019

UKE°
WS 5(1) Zwischenfalltraining am Simulator (WDH.)* Sitzungs-ID: 64
  09.00 – 11.30 Uhr Evaluierung
  Moderation:
C. Doehn, Hamburg
 
  Mitarbeiter:
K. Bremer, Hamburg
C. Hoffend, Hamburg
M. Issleib, Hamburg
B. Reinecke, Hamburg
J. Will, Hamburg
 
  Zielsetzung:
Training von Notfallsituationen in der Anästhesiologie
Sicheres Handeln in kritischen Situationen
Zielgruppe:
Ärzte und Pflegekräfte.
Inhalte:
Crew Ressource Management (CRM):
Teamwork, Teamführung, Kommunikation und Entscheidungsfindung
Medizinische Handlungsalgorithmen in anästhesiologischen Notfällen
Lernziele:
Am Ende des Workshops:
haben die Teilnehmer ein Grundverständnis von Teamwork und CRM
kennen die Teilnehmer die aktuell empfohlene Therapie von ausgewählten Zwischenfällen und Notfällen in der Anästhesiologie
 
     
Saal Shanghai
WS 7(1) Beatmung auf der Intensivstation (WDH.)* Sitzungs-ID: 62
  09.00 – 11.00 Uhr Evaluierung
  Moderation:
O. Mörer, Göttingen
P. Neumann, Göttingen
 
  Zielsetzung:
Den Teilnehmern soll der aktuelle Wissensstand zu den Grundsätzen der invasiven, lungenprotektiven Beatmung, wie sie insbesondere beim akuten hypoxämischen Lungenversagen (ARDS) angewendet wird, vermittelt werden, sowie die Möglichkeiten und Grenzen der nicht-invasiven Beatmung.

Im praktischen Teil der Workshops sollen die Teilnehmer verschiedene Beatmungseinstellungen und Modalitäten selber ausprobieren.

Zielgruppe:
Ärzte und Pflegekräfte, die im Bereich der Intensivmedizin arbeiten

Inhalte:
ARDS, VALI, PEEP, Tidalvolumen, Lungenprotektion, NIV, COPD, Weaning

Lernziele:
Die Teilnehmer sollen am Ende des Workshops wissen, welche Grundsätze bei der Beatmungseinstellung im akuten Lungenversagen beachtet werden sollen und in welcher Situation bzw. bei welchen Patienten die nichtinvasive Beatmung eine Behandlungsoption darstellt.
 
     
Saal Hamburg/Pine-Room
WS 8 Thorakale Notfallsonographie und Echo-kardiographie* Sitzungs-ID: 57
  09.00 – 13.00 Uhr Evaluierung
  Moderation:
P. Dütschke, Kiel
M. Göpfert, Passau
 
  Mitarbeiter:
P. Frank, Hannover
J. Karsten, Hannover
F. Kletzin, Rostok
K. Röher, Hamburg
L. Schulte-Uentrop, Hamburg
 
  Zielsetzung:
Die Teilnehmer sollen erlernen die Ursachen einer akuter hämodynamischen Instabilität mittels Echokardiografie zu erkennen
Zielgruppe:
Anästhesisten, Notfallmediziner und Intensivmediziner
Inhalte:
Präsentation und Training fokussierter Untersuchungstechniken (TEE, TTE) an Echokardiografiesimulatoren und Untersuchungsmodels.
Lernziele:
Erkennen von Ursachen akuter hämodynamischer Instabilität mittels Echokardiografie Zielgerichteter Untersuchungsablauf mittels TEE und TTE Erkennen eines Pneumothorax mittels Lungensonografie
 
     
Saal Shanghai
WS 9 Hirntoddiagnostik und Organspende* Sitzungs-ID: 63
  12.00 – 14.00 Uhr Evaluierung
  Moderation:
M. Wittstock, Rostock
 
  Mitarbeiter:
S.-O. Kuhn, Greifswald
 
  Zielsetzung:
Vermittlung der Inhalte der aktuellen Richtlinie zur Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls und deren praktische Umsetzung sowie der Grundsätze der organprotektiven Intensivtherapie
Zielgruppe:
Anästhesisten und Intensivmediziner
Inhalte:
Neue Richtlinien zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms

Qualifikation der untersuchenden Ärzte

Medizinische Voraussetzungen und klinische Untersuchung (praktisches Vorgehen)

Apparative Zusatzuntersuchungen

Spenderkonditionierung / organprotektive Intensivmedizin
Lernziele:
Erlernen der aktuell gültigen strukturellen, theoretischen und praktischen Aspekte bei der Durchführung einer Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls kennen.

Erlangung von Kenntnisse über die Kriterien des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls und die Abgrenzung gegenüber (pseudo)komatösen Zuständen.

Vermittelt werden Möglichkeiten der Zusatzdiagnostik zur Charakterisierung der Organfunktionen bei Risikokonstellationen.

Erlernen von Kenntnissen zu pathophysiologischen Veränderungen nach irreversiblem Hirnfunktionsausfall und Therapiestrategien, Zielgrößen und Monitoringumfang zur Erhaltung der Organqualität.
 
     
Saal Amerika Haus
WS 10 Kindersimulation* Sitzungs-ID: 61
  12.30 – 15.30 Uhr Evaluierung
  Moderation:
M. Faulstich, Göttingen
 
  Mitarbeiter:
Simulationsteam, Göttingen
 
  Zielsetzung:
Kindernotfälle sind selten und bedürfen gerade deshalb einer vorher trainierten, klar strukturierten Handlungsstrategie. Kompetenzen aus dem Zwischenfallmanagements (Crew Ressource Management) helfen, solche kritischen Situationen außerhalb der Routine zu meistern und Fehler zu vermeiden. Der Workshop gibt Ein- und Überblick zum Thema.
Zielgruppe:
Alle Kolleginnen und Kollegen (approbiert und nicht-approbiert), die auf Grund ihres Tätigkeitsfeldes mit pädiatrischen Notfällen in Kontakt kommen.
Inhalte:
An Baby- und Kindersimulatoren werden Not- bzw. Zwischenfälle trainiert und anschließend im Hinblick auf Lösungsstrategien nachbesprochen.
Lernziele:
Verbesserung der Patientensicherheit unserer kleinen Patienten durch strukturierteres Vorgehen bei Not- bzw. Zwischenfällen.
 
     
Saal Hamburg
WS 11 Akupunktur in der Anästhesie* Sitzungs-ID: 58
  14.00 – 15.30 Uhr Evaluierung
  Moderation:
T. Hesse, Greifswald
T. Usichenko, Greifswald
 
  Zielsetzung:
Der Workshop vermittelt einen Überblick über die Einsatzmöglichkeiten perioperativer Akupunktur durch Anästhesisten. Der aktuelle Kenntnisstand zur Effektivität der Akupunktur in verschiedenen Einsatzgebieten wird vermittelt.

Zielgruppe:
Anästhesisten und Pflegekräfte, die Patienten perioperativ betreuen

Inhalte:
Wirkmechanismen der Akupunktur
Evidenzlage zur perioperativen Akupunktur
Indikationen für perioperative Akupunktur:
1) Akupunktur gegen PONV
2) Akupunktur für die postoperative Schmerztherapie
3) Akupunktur für präoperative Anxiolyse

Lernziele:
Teilnehmer des Workshops lernen wichtige Einsatzmöglichkeiten perioperativer Akupunktur durch Anästhesisten kennen und werden über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Effektivität der Methoden informiert. Jeder Teilnehmer erlernt die:
1) P6‐Akupunktur gegen PONV im Rahmen einer multimodalen Prophylaxe und Therapie von PONV;
2) Akupunktur zur perioperativen Analgesie bei Patientinnen nach einer Kaiserschnitt-Operation;
3) CV24‐Stimulation zur Linderung des Würgereizes;
4) Akupunktur zur Behandlung postspinaler Kopfschmerzen.
 
     
* Begrenzte Teilnehmerzahl!
Frühzeitige Anmeldung erforderlich.
     
°Veranstaltungsort „Zwischenfalltraining am Simulator“:
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Martinistr. 52, 20246 Hamburg
Ein Shuttle-Service wird zur Verfügung gestellt!