Grußwort

Prof. Dr. F.-J. Kretz

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

der Umzug in unsere neue Kinder- und Frauenklinik ist jetzt schon 2 Jahre her: die schon vorher hohe Geburtenzahl stieg nochmals deutlich an auf jetzt 3.200 Geburten/Jahr, die Zahl der Kindernarkosen nahm nochmals um 8% auf über 10.000 zu.

Es ist schön, dass wir im Kreißsaal viel dazu beitragen können, dass die Babies sicher auf die Welt kommen und dass wir vielen Babies auch bei notwendigen Operationen im Früh-, Neugeborenen- und Säuglingsalter intensiv helfen können.

Um Erfahrungen zu diesen klinischen wichtigen Themen austauschen zu können, tragen die 13. Stuttgarter Kinderanästhesietage die Überschrift „Rund ums Baby“.

Sehr schön ist es, dass wir alle Topreferenten der Republik zum Thema geburtshilfliche Anästhesie und Kinderanästhesie engagieren konnten, unterstützt durch etliche Experten aus dem Ausland.

In den letzten Jahren haben nicht nur die Medizin, sondern speziell auch die Anästhesie und Intensivmedizin zwei schwere Erkrankungen befallen: Die Leitliniitis und die Metaanalysitis – chronische Erkrankungen mit akuten Schüben, die besonders kongresszentriert auftreten. Wir ertrinken in Zahlen, ihren statistischen Aufbereitungen und in Leitlinieninflationen. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, der noch nicht die neuesten Leitlinien rezitieren kann, der Metaanalysen mit der nötigen Distanz entgegen tritt, aber vor allen Dingen auch der klinischen Erfahrung Raum geben will.

Es wird uns eine große Freude sein, Sie bei unseren Stuttgarter Kinderanästhesietagen zu begrüßen.

Prof. Dr. F.-J. Kretz

Wir sind sehr stolz, dass die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, die Schirmherrschaft für unseren Kongress übernommen hat.